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2018

Hass – Opium der Völker. Rechte und linke Ideale im Kampf um die bürgerliche Gesellschaft

Alle Welt klagt über den Hass und ist zugleich von diesem besessen. Für die Eliminierung des Hasses scheint jedes Mittel recht zu sein. Wie aber, wenn gerade dieses Rechtsbewusstsein das ausmacht, was man unter Hass versteht? Ist es nicht gerade kennzeichnend für den Hass, dass er sich selbst im Recht und Hass nur bei anderen am Werk sieht?

In der Erörterung dieser Fragen unterscheidet sich dieses Buch von den üblichen Werken zum Thema Hass. Anstatt andere für ihre Überzeugungen zu beschimpfen, weil diese nicht zu den eigenen Idealen passen, wird untersucht, wie Hassurteile gerade diesen Idealen entspringen. So erklärt sich der Hass der Rechten und Linken aufeinander dadurch, dass beide außerstande sind, die Realität der kapitalistischen Gesellschaft zu begreifen, und stattdessen ihre Idealvorstellungen von dieser gegeneinander durchsetzen wollen. Unfähig zur Kritik der kapitalistischen Gesellschaft, können sie nur in den Idealen, die sie auf diese projizieren, für sie Partei ergreifen.

Unfähig sind sie daher auch zur Kritik des Hasses und deswegen davon besessen, bei ihren Gegnern Hass zu entdecken. Diese mit inbrünstigem Hass zu verfolgen, glauben sie sich dann berechtigt. Diesem Verfahren setzt dieses Buch die Kritik der gesellschaftlichen Verhältnisse sowie der Urteile, die zu Hass führen, entgegen. Es ist die Überzeugung des Autors, dass man die Ursachen des Hasses begreifen und beseitigen muss, wenn man Hass überwinden will. Dabei wird sich herausstellen, dass die üblichen politischen Alternativen sich wesentliche Überzeugungen teilen und gerade deswegen zu feindlichen Brüdern werden. Auch wird sich so die Frage klären, ob es sich bei Hass um fehlgeleitetes Denken, einen Spiegel sozialer Gegensätze oder beides handelt.

Begehrte Dogmen un ihre unerwünschte Widerlegung

Dies ist eine Kritik politischer und wissenschaftlicher Dogmen, die im Alltag weit verbreitet sind. Die Widerlegung dieser Ideologien offenbart zugleich, dass es dafür nur eines unbefangenen Gebrauchs des Verstandes bedarf. Hier bleibt kein Stein auf dem anderen, vermeintliche Gewissheiten geraten ins Wanken und kommen schließlich zu Fall. Die heiligen Güter der bürgerlichen Öffentlichkeit werden als heuchlerische Selbstbeweihräucherung entlarvt und entweiht, angefangen von den vielzitierten freiheitlichen Grundwerten über davon inspirierte Reformbestrebungen (Feminismus, Chancengleichheit in der Schule, Menschenrechte) bis zu allseits verehrten Protagonisten wie Karl Popper. Hier erfahren Sie, was Sie schon immer über den Zusammenhang von Krieg und Kriegsverbrechen, von Krieg und Frieden oder von Nationalbewusstsein und Rassismus wissen wollten. Freiheit und Würde erfreuen sich hier nicht der allgemein üblichen Wertschätzung, sondern werden auf ihre Vernünftigkeit geprüft. Ohne zu viel zu verraten, lässt sich bereits vorwegnehmen, dass sie aus dieser Überprüfung weit weniger glanzvoll hervorgehen, als viele vermuten würden.

2015

Ewig lockt die Bestie. Eine Kritik der Moralphilosophie

Haben Sie sich immer schon gefragt, wie der Staat nach Hobbes den Krieg aller gegen alle beenden soll, wo Kriege doch vor allem zwischen Staaten stattfinden?

Würden Sie gerne erfahren, wie man mit Kants Moralität einerseits jedes Handeln rechtfertigen, andererseits auch verurteilen kann? Haben Sie sich deswegen schon mit Hegels Kritik an Kants Moralität auseinandergesetzt, dabei aber nur Bahnhof verstanden?

Interessieren Sie sich dafür, wie Nietzsche angesichts eines vor lauter Rücksichten unmöglichen Handelns gleich alle Rücksichten fahren lässt und für ein unbefangenes fröhliches Handeln eintritt? Dann kann Ihnen mit diesem Buch geholfen werden!

2013

Von Nutzen und Nachteil des Faschismus für die Demokratie

Warum wollen Schüler in Deutschland und Österreich nichts mehr über den Faschismus hören? Warum finden es viele, vor allem auch junge Menschen „cool“, wenn sie antifaschistische Tabus brechen? Gilt der Faschismus als „Herrschaft des Bösen“, um von vornherein jede Gemeinsamkeit mit gegenwärtigen Herrschaftsformen auszuschließen? Kommt man umgekehrt um deren Kritik nicht herum, wenn man es sich nicht so einfach machen will, den Faschismus auf billige Weise als das unbegreifliche Böse „auszugrenzen“? Und wie will man eigentlich Faschismus verhindern, wenn dieser doch „unbegreiflich“ und „unfassbar“ sein soll? Wen solche Fragen interessieren, der erhält hier Antworten, ohne sich dafür gleich durch Massen an Seiten quälen zu müssen. Ein schmales Bändchen, das für die angeblich lesefaule Internet-Generation vielleicht oder hoffentlich noch zumutbar ist.