Foucault will kein Hegelianer sein

Hegel sieht in der Geschichte der Menschheit eine List der Vernunft wirken, da zunächst scheinbar sinnloses Leid sich in der Rückschau als Beitrag zum Fortschritt der Vernunft erweisen würde. Damit hat er das Problem der Theodizee gelöst, das sich die Frage stellt, wie menschliches Leid mit dem Glauben an Gott vereinbar sei. In seiner Besprechung von André Glucksmanns Buch „Die Meisterdenker“ wehrt sich Foucault gegen diese Versöhnung mit Leidenserfahrungen im Sinne Hegels. Weiterlesen

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