Die Verelendung der EU-Peripherie am Beispiel Griechenlands

Über die Spardiktate angesichts überschuldeter Staaten schreibt Amelie Lanier in ihrem neuen Buch: „Wenn in einem Land die Wirtschaftsleistung zurückgeht, die Kaufkraft einbricht und eine Bankrottwelle das Land überzieht, so würde eine geringe Staatsverschuldung daran auch nichts ändern. Es ist die Ökonomie selbst, die kapitalistisch erfolgreich sein muss, und das liegt an ihren Unternehmern, deren Kapitalgröße, deren Erfolgen im In- und Ausland und hat mit den Ausgaben des Staates einmal gar nichts zu tun.“[1] Es fragt sich also, was man mit Sparpaketen zu erreichen hofft, wenn man damit an der Ökonomie selbst doch nichts ändern kann. Es fragt sich also, was man mit Sparpaketen zu erreichen hofft, wenn man damit an der Ökonomie selbst doch nichts ändern kann. Weiterlesen

[1] Amelie Lanier: Über Geld und Kredit. Texte zu Finanzkrise und Eurorettung, Zell am See 2018, S. 166

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*